Aktuelles
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01.04.2026: Vorsorgen für Krisen und Katastrophen
In einem praxisnahen Workshop mit dem Trainer*innenteam Frau Birgitt Eberlin und Herr Christian Baumgärtner (Ausbilder*innen beim Arbeiter-Samariter-Bund, Berlin Südwest e.V.) diskutiert das TransKat-Team gemeinsam mit Studierenden, wie Handlungsfähigkeit in Ausnahmesituationen von Katastrophen und Krisen aussehen kann.
Der Workshop fokussiert grundlegende Kenntnisse zur Vorbereitung auf unterschiedliche Not- und Krisensituationen und reflektiert mögliche Handlungsstrategien. Hierbei werden verschiedene Szenarien – etwa Extremwetterereignisse, Stromausfälle oder sicherheitsrelevante Bedrohungslagen – vorgestellt und hinsichtlich ihrer individuellen und gesellschaftlichen Auswirkungen diskutiert.
Es werden sowohl praktische Aspekte wie persönliche Sicherheit, notwendige Ressourcen und Vorsorgemaßnahmen als auch sozialarbeiterische Perspektiven auf Unterstützung und Solidarität thematisiert. Die Teilnehmenden setzen sich unter anderem damit auseinander, welche Vorbereitungen sinnvoll sind, wie Selbstschutz gewährleistet werden kann und welche Möglichkeiten bestehen, andere Menschen in Krisensituationen zu unterstützen. Der Workshop sensibilisiert und qualifiziert angehende Fachkräfte der Sozialen Arbeit im Umgang mit Krisen- und Katastrophensituationen. Im Dialog mit dem Praxiswissen der Trainer:innen entstehen weiterführende Impulse für die sozialarbeiterische Curriculaentwicklung und Katastrophenforschung.
28.02.2026: Forschung zur Erinnerungsarbeit ,MemoriAhr weiht 10. Erinnerungsstele ein'
TransKat erforscht die Erinnerungskultur an die Flutkatastrophe vom 14./15.7.2021 als community-basierte Bewältigungsarbeit. Im Feldaufenthalt konnten Interviews und Gespräche mit den Initiator:innen des Erinnerungsprojektes MemoriAhr durchgeführt werden. Ein Höhepunkt des Aufenthaltes war die feierliche Einweihung der 10. Stele des Projektes MemoriAhr vor dem Bürgerhaus in Ahrbrück. Die Stele in Ahrbrück erzählt von der Flut von 2021 im gesamten Ahrtal und fokussiert das Leuchtturmprojekt „Konversion Brohl Wellpappe – Schaffung von Wohnraum nach der Flut“. Die Stele beschreibt anschaulich den Wiederaufbau der Ahrtalbahn, deren Endstation Ahrbrück ist.
Im Rahmen des Projektes "MemoriAhr: Weg der Erinnerung für die Zukunft“ entstehen bis Ende 2026 insgesamt 35 Stelen entlang der Ahr – von der Quelle bis zur Mündung. In allen betroffenen Orten erinnern sie an die Ereignisse der Flutnacht, thematisieren Krisenbewältigung, Solidarität und Wiederaufbau und stellen Leuchtturmprojekte sowie ortsspezifische Zukunftsthemen vor. Konzipiert und gestaltet wird das Projekt von einer 31-köpfigen Bürgerinitiative unter der Leitung von Annette Holzapfel. Sämtliche Texte stammen von den Mitgliedern der Initiative. Die Entwürfe der Stelen und das Layout der Tafeln entwickelte Andreas Schmickler, ebenfalls stammen zahlreiche Fotos von ihm.
23.01.2026: Transformationsworkshop ‚Risikokommunikation in der Sozialen Arbeit‘
In Kooperation mit dem Deutschen Komitee Katastrophenvorsorge e.V. (DKKV) richtete das TransKat-Team einen Transformationsworkshop zum Thema Risikokommunikation, Katastrophenvorsorge und Resilienz aus. Die Veranstaltung fand an der Volkshochschule Ahrweiler statt. Dr. Benni Thiebes, Geschäftsführer des DKKV, und Paul Hoffmeister gaben einen umfänglichen Einblick in die Vielfalt an Ansätzen, mittels derer Menschen für das Eintreten von Krisen und Katastrophen sensibilisiert und vorbereitet werden können. Dazu leiteten sie ein interaktives Serious Game an und stellten unter anderem Pixi-Bücher oder Theaterprojekte als Instrumente zur Thematisierung von Katastrophenvorsorge vor. Im Rahmen eines Erfahrungsaustauschs berichteten die 16 Teilnehmer*innen aus ihrer eigenen Praxis mit dem Ziel, die Resilienz von Menschen und Gemeinschaften gegenüber Katastrophen zu stärken. Ein kreativer Prozess, in dem weitere Ideen für innovative Risikokommunikationsformate aus der Sozialen Arbeit entwickelt wurden, rundete die Veranstaltung ab. Hier geht es zum Tagungsbericht des DKKV.
20.& 24.01.2026: Transformationsworkshop ‚Kunstbasierte Bewältigungsarbeit in der Flutkatastrophe‘
An insgesamt zwei Tagen fand der Transformationsworkshop ‚Kunstbasierte Bewältigungsarbeit in der Flutkatastrophe‘ an der Volkshochschule Ahrweiler statt. Ziel der Workshops war es, Erfahrungen zu dokumentieren und Möglichkeiten und Grenzen kunstbasierter Methoden im Kontext der Flut 2021 zu erkunden. Anhand von Kunstgegenständen, die im Kontext der Fluthilfe entstanden sind, teilten die insgesamt 17 Teilnehmer*innen Storys aus ihrer eigenen Arbeitspraxis. Die Vielfalt der Kunstgegenstände reichte von Kinderbüchern über ein kollektiv gestaltetes Mosaik bis hin zu Sorgenfressern oder kleinen Schiffen. Im Rahmen von Walk-Alongs wurde anschließend diskutiert, welche Zugänge künstlerische Ansätze in der (kollektiven) Bewältigung von Fluterfahrungen eröffnen können. Auf Basis der geteilten Expertise der Fachkräfte werden im nächsten Schritt Bildungsmaterialien entwickelt, die Sozialarbeiter*innen insgesamt auf die verantwortungsvolle Anwendung kunstbasierter Methoden im Zuge von Krisen und Katastrophen vorbereiten sollen.
Bis 12.12.2025: Bewerbung als studentische Hilfskraft am Standort Frankfurt möglich
Wir suchen Verstärkung am Standort Frankfurt! Eingeschriebene Studierende aus den Bereichen Soziale Arbeit, Pflegewissenschaften oder anderen Studiengängen mit sozial-ökologischem Bezug können sich bis zum 12.12.2025 auf eine Stelle als studentische Hilfskraft im TransKat-Projekt und anderen Bereichen der Professur für Ecosocial Work and Care von Prof.in Dr.in Caroline Schmitt bewerben.
Die Stelle ermöglicht einen intensiven Einblick in den Wissenschaftsbetrieb eines
aktuellen, gesellschaftlich hoch relevanten Forschungsprojekts und eignet sich besonders für Studierende, die sich vorstellen können, später selbst wissenschaftlich zu arbeiten.
Die Position umfasst bis zu10h/Woche und beginnt vorzugsweise ab 01.02.2026. Nähere Informationen darüber, welche Aufgaben die Stelle umfasst und wie Sie sich bewerben können, finden Sie hier: Ausschreibung studentische Hilfskraft, Professur Caroline Schmitt
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungen!
19.11.2025: Das Traumahilfezentrum als neuer Kooperations- und Praxispartner von TransKat
Als Reaktion auf die Flutereignisse im Ahrtal gegründet, steht das Traumahilfezentrum (THZ) flutbetroffenen Menschen im Umgang mit und der Verarbeitung des Fluterlebens mit ihren Folgen und anderen Belastungen zur Seite. Das interdisziplinäre Team des THZ vereint unter der Leitung von Dr. Katharina Scharping, Chefärztin der Ehrenwall‘schen Klinik, weitreichende Expertisen aus Medizin, Psychologie, Soziotherapie und der Pflege.
Das TransKat-Team freut sich sehr über die Zusammenarbeit im gemeinsamen Anliegen, bei der Bewältigung der Flutkatastrophe die Bewohner*innen der flutbetroffenen Gebiete selbst ins Zentrum zu stellen.
14.-15.11.2025: TransKat auf der Jahrestagung der DGSA-Fachgruppe "Klimagerechtigkeit und sozial-ökologische Transformation in der Sozialen Arbeit"
Vom 14.-15.11.2025 fand an der Fachhochschule Münster die Jahrestagung der Fachgruppe "Klimagerechtigkeit und sozial-ökologische Transformation in der Sozialen Arbeit" der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) statt. Inhaltlich war das Fachgruppentreffen geprägt von einem regen Austausch über Nachhaltigkeit, Klimagerechtigkeit und dem Beitrag der Sozialen Arbeit zur sozial-ökologischen Transformation in der Gesellschaft sowie inspirierenden Einblicken in die Praxis. Mit einem Vortrag zu unserem Projekt hat sich das TransKat-Team in den ökosozialen Fachdiskurs eingebracht und einen besonderen thematischen Schwerpunkt auf den Bereich Soziale Arbeit und Katastrophenhilfe gesetzt.
13.11.2025: TransKat auf dem Fachtag "NACHHALTIG statt weiter so" der htw Saar und des VPSA"
Vom 13. bis 14. November 2025 hat die Vereinigung der Profession Soziale Arbeit e.V. (VPSA) gemeinsam mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft Saar (htw saar) und weiteren Partner*innen den Fachtag „NACHHALTIG statt weiter so" ausgerichtet. Der Fachtag wurde von Prof. Dr. Klein (htw Saar), Thomas Greune (VPSA) und Dr. Magnus Jung (Minister für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit des Saarlandes) eröffnet. Caroline Schmitt hielt einen der beiden wissenschaftlichen Eröffnungsvorträge zum Thema „Soziale Arbeit als Katastrophenhilfe. Perspektiven für Solidarität und eine ökosoziale Transformation“, in dessen Zuge u.a. das TransKat-Projekt vorgestellt und die Bedeutung von marginalisiertem Communitywissen im Umgang mit der Klimakrise zentriert wurde.
27.-29.10.2025: Transformationsworkshop mit dem THZ
In Zusammenarbeit mit dem Traumahilfezentrum Ahrtal (THZ) hat das TransKat-Team den ersten Transformationsworkshop des Projekts umgesetzt! Wie können Forschungsprojekte so gestaltet werden, dass sie sensibel für die vielfältigen Katastrophenerfahrungen und Belastungen der Forschungspartner*innen sind? Die Psychologin Laura Becker und die Sozialarbeiterin Astrid Bund teilten ihre Expertise. Das Team beschäftigte sich auf dieser Basis mit den theoretischen Grundlagen von Trauma und Belastung und erörterte trauma- und belastungssensible Handlungsweisen für eine reflektierte Forschungspraxis im Kontext von Katastrophen. Gerahmt wurde der sechste Feldaufenthalt des TransKat-Teams zudem durch einen Besuch im Berufsausbildungszentrum für Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung (BABZ) des BBK. Andreas Hermens, Referent für Pädagogische Grundlagen und Qualitätsmanagement, brachte dem Team die Arbeit des BABZ näher. Daraus entwickelte sich ein reger Austausch, inwiefern sozialarbeiterische Perspektiven zur Aus- und Weiterbildung im Katastrophenschutz beitragen können.
23.10.2025: TransKat auf der Dialogveranstaltung "Zukunft gestalten in Pflege und Sozialer Arbeit", Frankfurt UAS
Gemeinsam mit dem Kreis Offenbach lud die Frankfurt UAS am 23.10. Studierende, Lehrende und Forschende der Frankfurt UAS sowie Einrichtungen aus dem Bereich Pflege und Soziale Arbeit aus dem Kreis Offenbach zu einer Dialog- und Vernetzungsveranstaltung ein. Getreu dem Tagungsmotto "Zukunft gestalten in Pflege und Sozialer Arbeit" trug TransKat dazu bei, Katastrophenhilfe als zukunftsweisendes Feld der Sozialen Arbeit zu diskutieren. Manuel Krzyzniewski stellte seine im Rahmen des Projekts entstandene Bachelorarbeit zum Thema "Kinderschutz in der Katstrophenhilfe" vor. Johannes Eick berichtete aus seinem laufenden Dissertationsprojekt "Soziale Arbeit als Katastrophenhilfe. Eine rekonstruktive Studie zur Konstitution sozialarbeiterischer Katastrophenhilfe im Kontext der Flutkastastrophe 2021". Hier gelangen Sie zur Veranstaltung.
12.10.2025: Projektartikel "Katastrophenhilfe und Soziale Arbeit - das Forschungsprojekt TransKat" in der Notfallvorsorge erschienen
Die Soziale Arbeit als Akteurin in der Katastrophenhilfe zu stärken, ist das zentrale Anliegen des Forschungsprojekts "Transformationswissen für die Katastrophenhilfe (TransKat)". In der neuesten Ausgabe der Zeitschrift Notfallvorsorge stellt das Projektteam das Projekt vor, gliedert es in den aktuellen Forschungsstand um Katastrophenhilfe und Soziale Arbeit ein und erläutert zentrale theoretische und methodische Zugänge. Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre! Zum Artikel gelangen Sie hier.
09.10.2025: TransKat im Fachaustausch zu Hochwasserbetroffenheit und Risikokommunikation
Wie lässt sich Hochwasserbetroffenheit vermitteln? Dieser Frage widmete sich der Workshop "Hochwasserbetroffenheit vermitteln – Wie können Kommunen Betroffene besser sensibilisieren?" der Hochwassernotgemeinschaft (HWNG) Rhein e. V. am 9. Oktober 2025 in Köln. An der Veranstaltung nahmen kommunale Vertreter*innen und Akteur*innen aus dem Katastrophenschutz, den Kommunikationswissenschaften und der Sozialen Arbeit teil. Auch das TransKat-Team war vertreten und beteiligte sich unter anderem mit Community-orientierten und inklusiven Perspektiven an den Diskussionen darüber, wie Menschen bestmöglich auf Hochwasserrisiken aufmerksam gemacht und vorbereitet werden können. Zur Pressemitteilung der HWNG.
01.10.2025: "MemoriAHR" als neuer Kooperations- und Praxispartner von TransKat
Das Erinnerungsprojekt „MemoriAHR“ entstand aus einer Bürgerinitiative um Annette Holzapfel aus Remagen nach der Flutkatastrophe vom 14./15. Juli 2021 im Ahrtal. 35 Erinnerungsstelen in den flutbetroffenen Orten entlang der Ahr sowie an Nebenflüssen bilden den „Weg der Erinnerung für die Zukunft“, der an der Ahrquelle in Blankenheim beginnt und an der Ahrmündung in den Rhein in Sinzig endet. Illustrierte Informationstexte zur Flutkatastrophe, zur Krisenbewältigung und SolidAHRität sowie zum Wiederaufbau erinnern an die Flut und ihre Folgen. Auch der Wiederaufbau mit herausragenden Leuchtturmprojekten, die infolge der Flut entstehen, werden thematisiert, darunter Projekte, die die Folgen zukünftiger Katastrophen mindern können. Die Stelen mahnen ein Vergessen an und tragen zur Katastrophenvorsorge bei. Sie sind als Erinnerungsorte zu begreifen, die zugleich als Bildungsorte für eine ökosoziale Katastrophenvorsorge und „Desaster Education“ eingesetzt werden können. Detaillierte Informationen sowie eine virtuelle Ausstellung von MemoriAHR mit 35 Zeitzeugenberichte finden Sie hier: Die Flutkatastrophe im Ahrtal 2021 - Kreuz Rad Löwe - Kulturerbe Rheinland-Pfalz.
21.07.2025: Tagungsbericht 'Soziale Arbeit als Katastrophenhilfe' erschienen
In Zusammenarbeit mit dem Praxispartner Anas Alakkad (Pontem Pro) ist der Tagungsbericht zum digitalen Fachtag 'Soziale Arbeit als Katastrophenhilfe' erschienen. Auf dem Fachtag diskutierten Wissenschaftler*innen, Fachkräfte, zivilgesellschaftliche Akteur*innen und Studierende, wie Soziale Arbeit zu einer diversitätssensiblen und inklusiven sozialen Unterstützung beitragen kann.
Der Bericht ist bei socialnet.de erschienen und bündelt zentrale Impulse, Diskussionen und Ideen der Veranstaltung. Hier gelangen Sie zum Bericht.
14.-18.07.2025: Gedenken im Ahrtal zum vierten Jahrestag der Flutkatastrophe
In der Nacht vom 14./15. Juli 2025 jährte sich die Flut erneut. Das TransKat-Forschungsteam beging den Jahrestag im Rahmen eines von der Caritas Ahrweiler ausgerichteten Blechbläser-Konzerts in der Waschbar und nahm an der offiziellen Gedenkveranstaltung in Bad Neuenahr-Ahrweiler teil.
In den folgenden Tagen beschäftigte sich das Team während des Forschungsaufenthaltes vertieft mit den Themen Solidarität, Wiederaufbau und Bewältigung, die auch vier Jahre nach der Flut weiterhin relevant sind in den betroffenen Regionen. Wir danken den sozialen Initiativen, Organisationen und Bewohner*innen aus Ahrweiler, mit denen wir Interviews und Gespräche führen durften!
02.-04.07.2025: TransKat im interdisziplinären Forschungsdialog auf den Nachhaltigkeitstagen der Hochschule Coburg
Anläßlich des Nachhaltigkeits-Camps „Klimaauswirkungen – Katastrophenvorsorge am Beispiel Starkregen“ diskutierten am 4.7.2025 Forschende an der Hochschule Coburg aus interdisziplinärer Perspektive mit Akteur*innen der Region Coburg/Oberfranken aktuelle Herausforderungen der Katastrophenvorsorge (Coburger Nachhaltigkeitstage | Hochschule Coburg). Sozialarbeiterische Zugänge standen im Zentrum des Beitrags von Prof.in Dr.in Andrea Schmelz zum Verbundprojekt TransKat. Gerald Jose, Fakultät Soziale Arbeit, gab gemeinsam mit dem Arbeitersamariterbund Einblicke in das Projekt MindKat, das den Katastrophenschutz für Menschen mit intellektuellen Einschränkungen erforscht. Maßnahmen der Hochwasserprävention diskutierte Prof. Dr. Andreas Weiss, Fachgebiet Wasserbau, während Prof. Dr. Mirko Kraft, Fachgebiet Versicherungswirtschaft, Möglichkeiten und Grenzen einer Elementarschadensversicherung darlegte.
23.05.2025: Soziale Arbeit als Katastrophenhilfe - Digitaler Fachtag & Tagungsbericht
Beim digitalen Fachtag des TransKat-Projekts stand die Stärkung der sozialarbeiterischen Katastrophenhilfe im Fachdiskurs sowie in der Ausbildung und Praxis der Sozialen Arbeit im Zentrum. Um den Austausch zwischen der Fachpraxis sowie Studierenden und Katastrophenhilfe-Forschung voranzutreiben, lud das Team herzlich zu der Veranstaltung ein und bedankt sich bei allen Mitwirkenden, die das Programm ermöglicht haben.
Zur Pressemitteilung der Hochschule Coburg.
Zur Pressemitteilung der Frankfurt University of Applied Sciences.
01.04.2025: Caritasverband für die Diözese Trier e.V. wird neuer Praxispartner
Der Caritasverband für die Diözese Trier e.V. (DiCV Trier) unterstützt und koordiniert die Fluthilfe im Einzugsgebiet des Bistums Trier. Sie stärken die Ortscaritasverbände Westeifel e.V., Rhein-Mosel-Ahr e.V. und Trier e.V. und setzen sich gemeinsam bis heute dafür ein, dass finanzielle Einzelfallhilfen, (psychosoziale) Beratungsdienste und sozialräumliche Projekte den Menschen in den flutbetroffenen Gebieten zugutekommen. Mit ihrer großen Expertise und ihrem Erfahrungswissen darüber, wie ein ganzes Handlungsfeld schnell, rechtssicher und im Sinne der Menschen vor Ort aufgebaut werden kann, ist der DiCV Trier eine echte Bereicherung für das TransKat-Projekt.
14.03.2025: Kick-Off Treffen mit dem wissenschaftlichen Beirat
Vielfältige Impulse aus eigenen Forschungsperspektiven setzte der wissenschaftliche Beirat im ersten digitalen Treffen mit dem TransKat-Team. Nach einer Vorstellung des Projekts durch die Leitung, Prof.in Dr.in Andrea Schmelz (HS Coburg) und Prof.in Dr.in habil. Caroline Schmitt (Frankfurt UAS) entwickelte sich eine weiterführende Diskussion dank der Expertisen der Wissenschaftler*innen aus verschiedenen Disziplinen. Im von Johannes Eick (Frankfurt UAS) moderierten Austausch zeigte der Beirat, informiert durch eigene, auch internationale Forschung, bereichernde Blickwinkel für die weitere Ausgestaltung des Projekts auf. Das Treffen wurde durch einen Projektausblick von Regina Kirschner (HS Coburg) abgerundet.
10.-14.03.2025: Exploration der Katastrophenhilfe in der Westeifel
In der dritten Feldforschungsphase besuchte das TransKat-Team den Eifelkreis Bitburg-Prüm. Die Praxispartner*innen des Caritasverbands Westeifel e.V. teilten mit dem Team ihre Erfahrungen, die sie während und nach der Flutkatastrophe 2021 in der Region gemacht haben und machen. Eine Besichtigung der Irreler Wasserfälle sensibilisierte zu Beginn des Aufenthalts für das Ausmaß der Ereignisse. Zudem gab eine Führung im Katastrophenschutzzentrum des Kreises einen Überblick über die für den Katastrophenfall ausgefeilten und größtenteils ehrenamtlich getragenen Kooperationsstrukturen. Weitere Einblicke in die Tätigkeiten der sozialarbeiterischen Fluthilfe und die Arbeit von Sozialen Diensten während einer Katastrophe erhielt das Team durch Interviews mit (ehemaligen) Mitarbeiter*innen des Verbands. Durch das dankenswerterweise große Engagement der Partner*innen konnte das gemeinsame TransKat-Projekt durch vielschichtige Blickwinkel bereichert werden.
Foto: Zu Besuch im Katastrophenschutzzentrum Bitburg-Prüm: Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Jürgen Larisch mit dem Team. (Fotocredit: Nina Nachtsheim)
24.02.2025: Artikel "Soziale Arbeit und Disaster Risk Reduction" erschienen
Welche sozialarbeiterischen Wissensbestände und Konzepte sind für die Katastrophenhilfe relevant? Gemeinsam mit unseren Kolleg*innen des 'Connect4Resilience'-Netzwerks sind wir dieser Frage im neu erschienen Artikel "Soziale Arbeit und Disaster Risk Reduction" nachgegangen. Er gibt einen Einblick in das internationale Sendai Framework Abkommen, die Deutsche Resilienzstrategie und die Strukturen von Disaster Risk Reduction und Management. In einem weiteren Schritt verknüpft der Beitrag diese Zugänge mit dem internationalen Konzept von Green Social Work und plädiert unter Einbezug professionalitätstheoretischer Überlegungen für eine systematische Verankerung der Sozialen Arbeit in den Strukturen der Katastrophenhilfe. Der Beitrag ist in der SozialExtra erschienen und kann als open access-Lektüre kostenfrei gelesen werden. Wir wünschen viel Spaß!
05.-07.02.2025: TransKat auf dem BBK-Kongress
Unter dem Motto "Forschung für den Bevölkerungsschutz" wurden beim 2. Fachkongress des Bundesamts für Bevölkerungs- und Katastrophenschutz (BBK) vielfältige Studien und Modellprojekte vorgestellt, fachliche Diskussionen geführt und wertvolle Erfahrungen ausgetauscht. Auch das TransKat-Team hat die Gelegenheit genutzt, um sich von wissenschaftlichen Erkenntnissen aus Soziologie, Ingenieurswissenschaften und anderen Fachrichtungen inspirieren zu lassen und wertvolle Kontakte zu knüpfen. Gleichzeitig haben wir uns mit einem Vortrag zur Sozialen Arbeit als Katastrophenhilfe beteiligt und dort das TransKat-Projekt vorgestellt. Rege Nachfragen vom Verhältnis zu psychosozialer Notfallversorgung und Sozialer Arbeit bis zur Verankerung von Sozialer Arbeit in der Katastrophenschutzausbildung rundeten die Session ab. Wir freuen uns darauf, die auf der Konferenz begonnenen Gespräche mit den Kolleg*innen aus der Katastrophenschutzforschung weiterzuführen!
Foto: Johannes Eick spricht über Soziale Arbeit im Katastrophenfall (Fotocredit: Tamara Orschler)
27-29.01.2025: Zweiter Forschungsaufenthalt in Bad Neuenahr-Ahrweiler
Auch im neuen Jahr setzte das Forschungsteam voller Tatendrang seine Arbeit fort, mit dem Ziel, erste Interviews mit allen Praxispartner*innen des TransKat-Projekts zu führen. Besonders eindrücklich waren diesmal die Schilderungen von Multiplikator*innen aus Bildung und Wissenschaft, Engagierten und Anwohner*innen, welche die Flut 2021 selbst erlebt hatten. Letztere entwickelten aus der Situation heraus enormes Engagement und Kreativität, um die Auswirkungen der Katastrophe gemeinschaftlich zu bewältigen.
Der Aufenthalt in Bad Neuenahr-Ahrweiler ist der zweite von insgesamt vier Feldphasen, die das Team bis ins Frühjahr 2025 fortführen wird. Gemeinsam bilden sie den ersten Teil der Forschungsaktivitäten. Dabei geht es darum, die Erfahrungen, Bedarfe und Ideen aller Projektpartner*innen mit größtmöglicher Offenheit zu erheben und in die Planung des weiteren Forschungsprozesses einfließen zu lassen. Im März steht der nächste Besuch in Bitburg in der Eifel an - das Forschungsteam ist jetzt schon gespannt und freut sich auf vielfältige Einblicke!
20-22.11.2024: Das Forschungsteam vor Ort im Ahrtal
Das wissenschaftliche Projektteam besuchte in einer ersten Feldphase der Forschung das Ahrtal, eine der beiden Projektregionen. Der Fokus lag auf dem Austausch mit den Praxispartner*innen und weiterführenden Interviews zu sozialarbeiterischen Tätigkeiten seit der Flutkatastrophe. Zentral waren erste Impulse für die weitere Zusammenarbeit zur Erforschung des Bewältigungs- und Transformationswissen. Darüber hinaus erkundete das Forschungsteam das Tal von Bad Neuenahr-Ahrweiler in südwestlicher Richtung bis nach Schuld. Diese gemeinsame Felderkundung war geprägt von vielfältigen Eindrücken zur bedeutenden Rolle sozialarbeiterischer Organisationen in den flutbetroffenen Regionen. Mit neuen Fragen und den weiterführenden Impulssetzungen aus der Praxis freut sich das Forschungsteam darauf, die Zusammenarbeit mit den Partner*innen bald weiter zu vertiefen und auszubauen.
Foto: Das TransKat-Team besuchte u.a. Community-Orte, wie die Waschbar in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Das Angebot des Caritasverbands Rhein-Mosel-Ahr e.V., des Malteser Hilfsdiensts e.V. und der katholischen Pfarrei Bad Neuenahr-Ahrweiler ist nicht alleinig Waschsalon, sondern auch eine Begegnungsstätte. (Fotocredit: Caroline Schmitt)
14.11.2024: Kick-Off Treffen mit Praxispartner*innen
Zu einem ersten digitalen Kennenlern- und Austauschtreffen haben sich die Praxispartner*innen und das wissenschaftliche Team zusammengefunden. Zu Beginn stellten die Projektleiter*innen Prof.in Dr.in habil. Caroline Schmitt (Frankfurt UAS) und Prof.in Dr.in Andrea Schmelz (HS Coburg) den Projektrahmen von TransKat vor und erläuterten die Leitfragen des partizipativen Forschungsansatzes. Im weiteren Verlauf standen gegenseitige Vorstellung und Klärung von Erwartungen im Vordergrund der Austauschrunde. Dabei wurde deutlich, dass die Praxispartner*innen ein großes Interesse an der partizipativen Gestaltung und einer längerfristigen Kooperation im Forschungsprojekt hegen, um das gesammelte Erfahrungswissen zu sichern und für die sozialarbeiterische Katastrophenhilfe aufzubereiten. Regina Kirschner und Johannes Eick haben den Raum für Vorstellungen zur Zusammenarbeit und die nächsten Schritte geöffnet, sodass ein anregender Austausch zu Stande kam.
Foto: Gemeinsam beim Kick-off Treffen (von oben nach unten):
Reihe 1: das TransKat-Team
Reihe 2 (v.l.n.r.): Nina Nachtsheim (Caritasverband Westeifel e.V.), Walter Bargen (Hoffnungswerk e.V.), Niklas Sebastian (Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V.), Anke Sattler (Malteser Hilfsdienst e.V.)
Reihe 3 (v.l.n.r.): Barbara Ambrusch-Rapp (Mulitmedia-Kunst und Kulturarbeit), Sharif Thib (BBK), Sascha Neudorf (Hoffnungswerk e.V.), Filip Heinlein (studentische Hilfskraft des TransKat-Teams)
Reihe 4 (v.l.n.r.): Benni Thiebes (DKKV e.V.), Michaela Wolff (Fluhilfe-Ahr e.V.)
5.11.2024 und 12.11.2024: Veranstaltungsreihe „Transformationswissen für die Katastrophenhilfe. Zugänge, Praxen und Perspektiven in der Sozialen Arbeit
Eingebunden in das Seminar „Klimakrise, Nachhaltigkeit und die Rolle der Sozialen Arbeit“ von Caroline Schmitt im Bachelorstudiengang „Soziale Arbeit“ an der Frankfurt University of Applied Sciences fanden zwei Vorträge mit anschließender Diskussion mit Studierenden und Gäst*innen statt: Dr. Alexander Knauf und Nina Nachtsheim von der Fluthilfekoordination des Caritasverbandes Westeifel e.V. gaben Einblicke zur Katastrophenhilfe der Caritas; Tamara Orschler, Sozialpädagogin und Absolventin des Studiengangs Katastrophenvorsorge und Management (KaVoMa), referierte zu psychosozialer Versorgung nach Katastrophen am Beispiel der Flutkatastrophe 2021 im Ahrtal.
Der Caritasverband Westeifel e.V. hat hierzu einen Bericht verfasst.
Foto: Für die Verzahnung von Praxis und Lehre (v.l.n.r.): Die Vortragenden des Caritasverbands Westeifel e.V., Nina Nachtsheim, Assistenz der Fluthilfekoordination, Dr. Alexander Knauf, Fluthilfekoordinator zusammen mit dem TransKat-Team. (Fotocredit: Birk Herrmann)
10.10.2024: Pressemitteilung zum Projektstart
Pünktlich zum Projektstart haben die Hochschule Coburg und die Frankfurt University of Applied Sciences die gemeinsame Pressemitteilung "Mit den Betroffenen der Flut 2021 die Katastrophenhilfe verbessern" herausgegeben. Lesen Sie hier die Mitteilung der HS Coburg und hier die Mitteilung der Frankfurt UAS.